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Vielleicht ein Buch??????

Sie öffnete ihre blauen Augen und sah ihr Moskitonetz an. Wie oft hatte sie es schon angeschaut, imaginäre Löcher hinein gebohrt? Leila setzte sich auf. Ihre Glieder schmerzten von dem 24 stündigen Schlaf. Nachdem ihr Freund Phillipp sie verlassen hatte war sie durch den Regen zwei Stunden lang gefahren, um nich zu spüren wie ihr die Tränen die Wangen runter rannen. Leilas Vater meinte immer sie würde maßlos übertreiben. Aber so war Leila nun mal: dramatisch, verträumt und nah am Wasser gebaut. Wie sollte man auch reagieren, wenn die große Liebe erst mit einem Schluss macht, wenn man ihn schon beim Fummeln mit der Dorfmatratze von Kings Hawk gesehen hat. Leila verkniff sich schmerzhaft die Tränen, die wieder ausbrechen wollten. Sie ging zu ihrer Anrichte aus tiefbraunem Holz und nahm sich eine Spange und steckte sich damit die hellbraunen Locken hoch. Sie hob ihren Kopf und schaute in den Spiegel in das Gesicht eines Mädchens roten Augen vom Weinen und dessen Haare an der linken Schläfe unnatürlich eng am Kopf anlagen, als hätte sie stundenlang auf ihnen gelegen. Schnell schaute sie weg. Ihre Eltern und ihre Freundinnen sagten sie sei extrem schön. doch Leila fand sich extrem langweilig und hässlich. Sie schlurfte langsam in die Küche um sich Tee zu machen und in der Küch nach etwas Essbarem zu suchen. Wie üblich waren ihre Eltern nicht zu Hause. Da sie Künstler waren verbrachten sie dn ganzen Tag und auch oft die ganze Nacht in ihren Atelier, das ein kleines Hüttchen war, das mitten im Wald stand. Das Häuschen bestand nur aus Glas, sodass man sich, obwohl man sich in einem Haus befand wie inmitten der Natur fühlte. Sogar das Dach war aus Glas. Ihre Eltern malten Landschaften. Leila fan sie waren begnadete Künstler. Einem Stück Holz mit Härchen an der Spitze und Tonnen von Farbe entlockten sie wunderschöne Bilder mit saftig grünen Wiesen und wunderschönen Wäldern, auf denen man jedes einzelne Blatt zu erkennen meint. Leila seufzte. Sie hatte nichts von dem geerbt, nicht ein kleines bisschen. Wie auch? Als sie noch ein Baby gewesen war, hatten ihre jetzigen Eltern sie adoptiert. Sie hatten es ihr von Anfang an erzählt um keine dramatische Geschichte daraus zu machen. Leilas Eltern mussten absolute Nichtsnutze sein, denn sie selbst hatte an sich noch kein bisschen Begabung entdeckt. Sie war zwar gut in der Schule, aber das nur, weil sie nichts besseres zu tun hatte als zu Hause Hausaufgaben zu machen un zu lernen falls eine Arbeit anstand. Leila goss heißes Wasser in ihre schwarze Tasse. Diese Tasse passte jetzt bestens zu ihrer Stimmung. Sie ging zu einer Schublade, öffnete sie und holte mehrere kleine Kartons, die sämtliche Teesorten enthielten heraus. Nach längerem Überlegen entschied sie sich für den Apfel-Zimttee. Das hatte etwas von Weihnachten. Leila liebte Weihnachten über alles. Es war die Zeit auf die sie sich immer freuen konnte. Sie fand die Weihnachtszeit hatte etwas Magisches. Solange sie sich an Magie festhalten konnte empfand Leila dieses bestimmte Gefühl. Es war mehr als Freude. Es war als würde sich Leila einmal in jedem Jahr und zwar an Weihnachten, wenn die Magie zum Greifen nah war, zu Hause in dieser Welt zu fühlen. Wenigstens einmal im Jahr. Plötzlich klingelte das Telefon. Leila hielt es normalerweise nicht für nötig ranzugehen, denn sie wusste, dass der Anrufer nie zu ihr wollte. Doch weil sie so verheult war und sich danach sehnte, mit einem Menschen zu sprechen lief sie zum Telefon und nahm ab.

5.11.10 17:46

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